Best of Strohballenbau EU - Strohballenbau Europa

El Faro Pavillon*

vorgestellt von Herbert Gruber

Eckdaten

Ort:Zaragoza Fertigstellung:2008 Entwurf & Planung:Ricardo Higueras Besichtigung:Nein Pressebilder:Nein
U-Wert (Wand):W/m2K U-Wert (Dach):W/m2K Kategorien: Best of Strohballenbau, EU - Strohballenbau Europa,

Die Architektur treibt manchmal die abenteuerlichsten Blüten:
Der 25 m hohe El Faro aus vorgefertigten lehmverputzten Strohballenwänden auf Holzständergerüst wurde anlässlich der Expo 2008 in Saragossa errichtet, ein abenteuerliches Unterfangen, wie die Bilder zeigen…
In der offiziellen Beschreibung heißt es: Der Pavillon basiert auf Energieeffizienz, Recycling und Nachhaltigkeit. Beides – die Bauform wie seine Verwendung – basieren auf dem (Verdunstungs-/Kühlungs-)Prinzip des traditionellen Tonkrugs. Es wurden ausschließlich natürliche Materialien wie Stroh, Holz und Lehm verwendet.
Stroh steht nicht nur für seinen Grad an biologischer Abbaubarkeit, es ist leicht zu recyceln, und da es in kurzer Zeit nachwächst, auch für die Flexibilität seiner Verwendung. Strohballen isolieren 200mal besser als konventionelle Ziegel und sind deshalb für die Kühlung des Gebäudes prädestiniert.
Lehm ist einer der ältesten Baustoffe insbesondere für trockene Gegenden.
Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen der Baumaterialien nutzt El Faro den Fluss Ebro, die Sonne, die Luft, die Luftfeuchtigekit und geothermische Energie für die Energietechnik des Gebäudes.
Mehr Bilder zur Konstruktion: In der offiziellen Beschreibung heißt es: Der Pavillon basiert auf Energieeffizienz, Recycling und Nachhaltigkeit. Beides – die Bauform wie seine Verwendung – basieren auf dem (Verdunstungs-/Kühlungs-)Prinzip des traditionellen Tonkrugs. Es wurden ausschließlich natürliche Materialien wie Stroh, Holz und Lehm verwendet.
Stroh steht nicht nur für seinen Grad an biologischer Abbaubarkeit, es ist leicht zu recyceln, und da es in kurzer Zeit nachwächst, auch für die Flexibilität seiner Verwendung. Strohballen isolieren 200mal besser als konventionelle Ziegel und sind deshalb für die Kühlung des Gebäudes prädestiniert.
Lehm ist einer der ältesten Baustoffe insbesondere für trockene Gegenden.
Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen der Baumaterialien nutzte El Faro den Fluss Ebro, die Sonne, die Luft, die Luftfeuchtigekit und geothermische Energie für die Energietechnik des Gebäudes.

*El Faro wurde nach der Expo abgetragen.

Über den Autor

Herbert Gruber

Netzwerker seit der Gründung des ASBN 1999, Obmann des ASBN seit 2006, Buchautor (Bauen mit Stroh, Neues Bauen mit Stroh), Gesellschafter von StrohTec (Österreichs erster Strohbaufirma), hat in Ravelsbach im Zuge eines Haus der Zukunft plus-Projektes die Virtuelle Stroh-Baustelle ins Leben gerufen, wo seit 2010 regelmäßig Workshops stattfinden. 2015 gründete er die Kooperation StrohNatur, die nun auch Strohballenhäuser (mit und ohne Workshops) errichtet.